Monster ärger dich nicht!

Folgendes Spiel habe ich zu Weihnachten verschenkt:

Am Anfang jedes Projektes steht die Idee dazu. Die hatte ich bereits vor über einem Jahr. Kurz vor dem letzten Weihnachtsfest sah ich in einer Nähgruppe ein genähtes Mensch-Ärger-Dich-Nicht. Das hat mir SEHR gefallen und ich nahm mir fest vor, für dieses Jahr meiner Nichte und meinen Neffen ein solches Spiel zu nähen. „Monster ärger dich nicht!“ weiterlesen

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Cross-Over im Chaos!

Wieder mal gab es ein Probenähen, an dem ich teilnehmen durfte. Premiere: Diesmal ein Oberteil für mich!

Als ich zur Gruppe dazu gestoßen bin, war der Schnitt schon fast fertig. Ich nahm mir Probestoff und legte noch am gleichen Tag los. Die Stoffwahl war eine Katastrophe, statt des empfohlenen weich fließenden Stoffs nahm ich einen dicken Romanitjersey. Demzufolge war das Oberteil dann auch nicht „weich fallend“, sondern hatte eher den Charm einer schlecht sitzenden Tonne: „Cross-Over im Chaos!“ weiterlesen

Ich hätte gerne mehr gemacht…

Bei diesem Probenähen war der Wurm drin. Ich ärger mich irgendwie immer noch…. Aber von Anfang an.

Ich hatte mich parallel bei zwei Probenähen beworben. Das ist ersteinmal nichts ungewöhnliches, denn die Chance, genommen zu werden ist ja meistens eher gering. Als dann die Zusage für ein Damen-Oberteil kam, habe ich mich natürlich gefreut. Die zweite Bewerbung lief bei Aleksio. Aleksio designt Kuscheltiere. Und das wirklich, wirklich toll. Ich selber habe auch schon eines ihrer Ebooks gekauft. Vor Monaten schon. Allerdings hat mich die Anzahl der Schnittteile bisher vom Nähen abgeschreckt. Seit Hasi kann mich diesbezüglich aber nichts mehr schocken. Und so habe ich mich gerne beworben, als Aleksio Probenäher für ein weiteres Kuscheltier suchte. Es sollte ein Krokodil werden. Stattliche 60 cm lang. „Ich hätte gerne mehr gemacht…“ weiterlesen

Ein Hase, der nicht hüpft…

…jedenfalls nicht von der Nähmaschine!

Ich habe wieder bei einem Probenähen mitgemacht. Dieses Mal etwas ganz anderes. Ein Kuscheltier, genau genommen ein Hase. Ich habe schon ein paar Kuschentiere genäht und finde selbstgenähte Kuschelfreunde einfach süß! Also hab ich mich gefreut, mit zum Probenähteam für den „Meister aller Lampen“ zu gehören.

Schon beim Zuschnitt merkte ich aber, dass ich es hier mit einer anderen Kategorie von Kuscheltieren zu tun hatte. Der Hase sollte aus 26 Teilen zusammengesetzt werden! Also meine bisherigen Kuscheltiere bestanden aus 2-6 Teilen… jedenfalls nicht mehr als 10! Puh…. das kann ja was werden. „Ein Hase, der nicht hüpft…“ weiterlesen

Nahtzugabe… mehr als eine parallele Linie

Die Sache mit der Nahtzugabe…. In meinen Augen ein absolut logisches Konstrukt. Aber in allen Nähgruppen tauchen immer wieder Sätze auf, die mir zeigen, dass das für viele doch ein Buch mit sieben Siegeln ist. Sätze wie die folgenden:

„Wieso gibt man bei einem Schnittmuster nicht direkt eine Nahtzugabe dabei?! Zum kotzen!“

„Wieso ist bei dem Schnittmuster die Nahtzugabe schon mit drin?! Zum kotzen!“

„Ich nähe dann einfach eine Nummer größer ohne Nahtzugabe, passt super“ „Nahtzugabe… mehr als eine parallele Linie“ weiterlesen

Challenge Accepted

Als ich den Probenähaufruf von Waldgefährten las, habe ich mich direkt beworben. Das Label Waldgefährten hat wunderschöne Ebooks für kleine Kuscheltiere. Besonders beliebt und bekannt ist hier „Reh Emmi“, in das ich mich schon lange verliebt hatte. Beim Probenähen sollte es um ein neues Ebook gehen, aber dieses Mal nicht für Kuscheltiere, sondern für ein Kleidungsstück. Welches, wurde jedoch nicht verraten. „Challenge Accepted“ weiterlesen

Mysterium Zwillingsnadel und ihre Alternativen

Wie ganz viele Näherinnen fing ich in der Elternzeit mit dem Nähen an. Ja, denn es gibt wirklich spannenderes als ein Baby zu hüten, besonders, wenn man das Glück hat, ein unkompliziertes Exemplar erwischt zu haben. Diese Exemplare schlafen nämlich viel und beschäftigen sich tatsächlich gerne selber. Schauen mit großen Augen in die Welt und brabbeln vor sich hin. Da braucht man eine Möglichkeit, sich zu Hause zu beschäftigen. Und nähen ist da optimal.

Das heißt aber auch, dass man das Nähen damit beginnt, Babykleidung zu nähen. Also bevor man sich mal gründlich mit der Materie „Nähen“ befasst, geht es meistens direkt an Jersey, der nunmal nicht der dankbarste Stoff beim Verarbeiten ist. Hier einen sauberen Abschluss der Nähwerke hinzubekommen ist auch für erfahrene Näherinnen nicht immer einfach. Meistens wird dann Bündchen als Abschluss genommen. Bei Babykleidung wirklich praktisch, aber spätestens, wenn die Kinder größer sind und / oder man etwas für sich selber näht, will man auch gerne mal Alternativen ausprobieren. „Mysterium Zwillingsnadel und ihre Alternativen“ weiterlesen

Aufgesetzte Taschen – Geht tatsächlich auch ordentlich

Ich habe schon immer gerne Kinderkleidung mit aufgesetzen Taschen versehen. Nicht weil das praktisch wäre, sondern weil man so bei Hosen vorne und hinten unterscheiden kann (für manche Erzieher scheinbar ein unlösbares Rätsel). Außerdem kann man so bei T-Shirts manchmal einen ungewollten „Schlafanzug-Charakter“ vermeiden. Je nach Motiv und Farbauswahl kann nämlich aus einem Pullover schnell optisch ein Schlafanzug werden. „Aufgesetzte Taschen – Geht tatsächlich auch ordentlich“ weiterlesen

Revier markieren

Wenn man viel näht, stellt sich früher oder später die Frage, wie man seine Nähwerke markieren kann. Und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Größenangabe in Kinderkleidung
  2. eigenes Label als „Markenzeichen“
  3. Namen des Kindes, weil in der KiTa alles verschwindet

Es gibt dazu nun zahlreiche Möglichkeiten. Eigene Labels zum Einnähen kann man individuell im Internet erstellen und kaufen. Größenangaben kann man Plottern oder einfach mit einem Stoffmalstift hineinschreiben. Das gleiche gilt für den Namen des Kindes. „Revier markieren“ weiterlesen

Behind the scenes – Probenähen

Wer sich in der Online-Nähszene bewegt, kommt früher oder später mit dem sogenannten Probenähen in Berührung. Was hat es eigentlich damit auf sich? Nun, der Markt ist ja nahezu überschwemmt von Ebooks und Freebooks. In der Nähszene ist ein „Ebook“ eine (kostenpflichtige) Anleitung inklusive Schnittmuster. Als pdf. Ein „Freebook“ ist ein kostenfreies Ebook.

Beide Varianten haben eines gemeinsam: Es steckt viel Arbeit darin. Das Feintuning an so einem Ebook wird mit einem Probenähen gemacht. Ein ausgewählter Kreis von Näherinnen näht den Schnitt in jeder Größe, um die Passform zu optimieren und die Anleitung auf Qualität zu überprüfen. Der Lohn ist das Ebook (gut, bei Freebooks erübrigt sich das) und die Reputation. Diese wiederum führt zu weiteren Probenähereien und (was wir ja alle wollen) vielleicht sogar irgendwann mal Designnähen zu dürfen für einen Stoffhersteller oder ähnliches. Da ich das Thema recht spannend finde, habe ich mich das ein oder andere Mal auch beworben. Das geschieht einfach, indem man bei einem Aufruf (über Facebook) kurz schreibt, welche Größe man nähen kann, idealerweise mit einem Link zu seiner Seite. „Behind the scenes – Probenähen“ weiterlesen