Cross-Over im Chaos!

Wieder mal gab es ein Probenähen, an dem ich teilnehmen durfte. Premiere: Diesmal ein Oberteil für mich!

Als ich zur Gruppe dazu gestoßen bin, war der Schnitt schon fast fertig. Ich nahm mir Probestoff und legte noch am gleichen Tag los. Die Stoffwahl war eine Katastrophe, statt des empfohlenen weich fließenden Stoffs nahm ich einen dicken Romanitjersey. Demzufolge war das Oberteil dann auch nicht „weich fallend“, sondern hatte eher den Charm einer schlecht sitzenden Tonne:

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Hier auch schön zu sehen, was ich ja an Probenähen so mag: Die Passform-Check-Fotos zeigen uns in unserer natürlichen Umgebung. Ungeschönt, unaufgeräumt, mit liebevollen Kleinkind-Tatschen am Spiegel.

Wie immer diente der erste Versuch dazu, mich mit dem Schnitt an sich vertraut zu machen. Ziel erreicht, es konnte weiter gehen. Da ich öfters mal bei unserem Karstadt vorbei schaute, wusste ich, dass es dort Viskose-Jersey im Angebot gibt für unschlagbare 2,99 / Meter. Also wurde der gekauft und schon am folgenden Tag das nächste Stück angefertigt. Mittlerweile wurde eine Taillierung in den Schnitt eingefügt und durch den passenden Stoff saß das Oberteil jetzt DEUTLICH besser! Und auch hier ist der Charme der Probenäh-Fotos unübersehbar:

Nachdem der Schnitt für mich super saß traute ich mich dann auch an „richtigen“ Stoff. Hier hatte ich einen wunderbaren Strickstoff aus dem örtlichen Stoffgeschäft gekauft… Nicht günstig, aber genau mein Geschmack:

Die Fotos hier zeigen übrigens auch einen Sonntagnachmittag im Hause Fadenentspannung in vollster Blüte. Sowohl mein Umfeld, als auch meine Frisur, als auch meine feine Sonntagshose 😀

Für mich war das Probenähen damit auch schon beendet. Obwohl ich mir immer viel zeit für Probenähen nehme, kam diesmal einfach zuviel dazwischen. Zu einem ein weiteres Probenähen (ich wollte einfach keines absagen), zum anderen räumten wir im Haus etwas um, unter anderem auch mein Nähzimmer. Es war alles etwas chaotisch. Aber kein Probenähen ohne finale Fotos. Hier hatte ich wieder mal eine ganz andere Herausforderung zu bewältigen. Aufgrund meiner Arbeit, Dauerregen und des Kleinen, der Nachmittags meine volle Aufmerksam einfordert, hatte ich keine Chance bei Tageslicht draußen schöne Bilder zu machen. Da ich hoffte, wenigstens etwas Tageslicht abzugreifen, macht ich die Bilder Nachmittags. Es gab also Bilder von drinnen mit Selbstauslöser, während der kleine Mann das Wohnzimmer mit dem Bobbycar unsicher machte… Das ist gar nicht so einfach. Am Ende waren dann aber zum Glück zwei einigermaßen annehmbare Fotos dabei:

Das Shirt finde ich jedenfalls super. Schön leger und mogelt auch ein paar Elternzeitkilos weg. Ich sage bewusst Elternzeit. Mein Speck am Bauch ist nämlich nicht durch die Schwangerschaft entstanden, sondern weil ich in der Elternzeit zuviel gegessen habe. Ganz banal. Einfach zuviel Kuchen und zuviel Zeit gehabt.

Ich werde von diesem Shirt sicherlich noch einige weitere nähen. Es geht wirklich schnell und im Probenähen hat sich herausgestellt, dass es wunderbar wandelbar ist! Also, schaut mal vorbei Follow Me Design, dort gibt es das Ebook und ganz viele weitere tolle Designbeispiele!

Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr mal auf meiner Facebookseite vorbeischauen würdet! Fadenentspannung bei Facebook

Und weil heute Donnerstag ist, geht es damit zu RUMS

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